In einer Zeit der schnellen Medien wie Internet, Facebook und Twitter ist es sicher nicht einfach, eine Zeitung zu halten. Umso mehr gebührt der PAZ Dank und Anerkennung für Ihre erfolgreiche Arbeit und ihr Vermögen, sich gegen die großen Wochenzeitungen zu halten. Erwähnenswert ist besonders, dass vor einigen Jahren das traditionelle Ostpreußenblatt als Sprachrohr der vertriebenen Ostpreußen mit ihrem allgemeinen politischem INFO – Teil sich zur nunmehr „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ im größeren Umfange änderte und seit kurzem sogar an den Kiosken zu erwerben ist.
Seit Jahren habe ich die PAZ abonniert und es gefällt mir stets, dass sich diese durch ihre interessanten Artikel hervortut, die Klartext reden und gegen den Linkstrend der meisten führenden Medien votieren. Besonders wichtig finde ich die Beiträge von Zeitzeugen über Flucht und Vertreibung und die Unterstützung von Erika Steinbach sowie die historischen Beiträge zur preußischen und deutschen Geschichte.
Vielleicht noch eine kleine Anregung für die Zukunft: Es wäre wünschenswert, wenn die PAZ das Sprachrohr aller landsmannschaftlichen Gruppen wäre und diese statt ihrer bisherigen Ausgaben jeweils mit eigenen Seiten über Pommern, Schlesien, Westpreußen, Sudentenland, Siebenbürgen etc. vertreten wären; denn wer seine Wurzeln im Osten hat, interessiert sich auch für Informationen aus den anderen deutschen Ostgebieten und über die deutschen Minderheiten.
Also, mach weiter so liebe PAZ, viel Erfolg für die nächsten 60 Jahre!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Manfred Lietzow